ISTANBUL UN TANýTýMý (ALMANCA) [10 Sayfa]


Istanbul, das alte Konstantinopel, ist die größte Stadt der Türkei. Sie erstreckt sowohl auf der europäischen wie auf der asiatischen Seite des Bosporus und ist damit die einzige Stadt der Erde, die auf zwei Kontinenten liegt. Mit ihrer 3000 jährigen Geschichte ist sie einer ältesten noch bestehenden Städte der Welt. Istanbul ist der Kultur und Wirtschaft Zentrum von der Türkei. Istanbul ist das Zentrum der Ortodox Kirche und des größten Symbols der moslemischen Religion, also ist Istanbul die Stadt der Mischung der Kulturen.Istanbul ist Universitätsstadt und hat Bibliotheken, viele Museen. Die eigentliche Stadt hat 9.800.000 Einwohner. Istanbul liegt zwischen dem Marmarameer und dem Goldenen Horn, einer Bosporusbucht, und dem Südausgang des Bosporus, durchschnittlich 40 Meter über dem Meeresspiegel. Im Norden der Stadt liegt das Schwarze Meer, im Süden das Marmarameer, verbunden vom Bosporus. Im europäischen Westen, dort wo Bosporus und Marmarameer aufeinandertreffen, befindet sich die durch das Goldene Horn gebildete Halbinsel mit dem historischen Zentrum Istanbuls. Im Südosten liegen die Prinzeninseln. Die geografischen Koordinaten sind 40,58 Grad nördlicher Breite und 29,05 Grad östlicher Länge. Die eigentliche Stadt hat eine Fläche von 1.269 Quadratkilometer, die Provinz Istanbul eine Fläche von 5.220 Quadratkilometer.Im großen Bazaar Strategisch günstig gelegen auf einer Halbinsel wurde Istanbul, damals noch Byzantion (griech.: Βυζάντιον), von dorischen Kolonisten aus Mégara um 670 v. Chr. gegründet. Die Stadt war Mitglied im Attischen Seebund während des Peloponnesischen Krieges. Unter Vespasian wurde sie ins Römische Reich eingegliedert. Wegen der wachsenden Bedeutung des Ostteils des Reiches wurde Byzantion von Konstantin als christliches Gegenstück zum heidnischen Rom geplant und 330 in Konstantinopel umbenannt. Nach der Reichsteilung von 395 wurde Konstantinopel zur Hauptstadt des Oströmischen Reichs. Unter Justinian I. erreichte es seine Blütezeit und blieb bis ins Mittelalter die größte und bedeutendste Metropole des Abendlandes. 1204 wurde Konstantinopel vom Heer des 4. Kreuzzuges eingenommen und geplündert; das von den Eroberern installierte Lateinische Kaiserreich war nur von kurzer Dauer. Nach mehreren erfolglosen Belagerungen gelang den Osmanen unter Sultan Mehmed II. am 29. Mai 1453 die Eroberung Konstantinopels, das daraufhin Adrianopel als Hauptstadt des Osmanischen Reichs ablöste. Satellitenaufnahme von Istanbul Das alte, im Süden der europäischen Seite gelegene Stadtzentrum Konstantinopels mit den Stadtteilen Eminönü und Fatih wird durch das Goldene Horn von den nördlicher gelegenen, jüngeren Stadtteilen getrennt und im Westen von der Theodosianischen Landmauer begrenzt. Nördlich des Goldenen Horns befinden sich das europäisch geprägte Beyoðlu und Beþiktaþ, wo sich der letzte Sultanspalast befindet, gefolgt von einer Kette ehemaliger Dörfer wie Ortaköy und Bebek entlang dem Ufer des Bosporus. Hier errichteten wohlhabende Istanbuler bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts luxuriöse Holzvillen Die auf der asiatischen Seite gegenüberliegenden Stadtteile Üsküdar und Kadýköy waren ursprünglich selbstständige Städte. Heute sind sie vor allem Wohn- und Geschäftsviertel. Auch auf dieser Seite liegen ehemalige Dörfer am Bosporus, die heute zu Stadtteilen oder -vierteln geworden sind. [Ödev Ýndir]